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7.1.2009 : 13:56 : +0100
WDCS, Whale and Dolphin Conservation Society gGmbH
Canada keep exploring
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Für zwölf Stempel gibt's den Polareis-Diamanten

Gold war gestern, Diamanten sind heute. Eine neue Mietwagenrundreise zum Beispiel führt durch Kanadas wilde Northwest Territories, die reich an Bodenschätzen wie Edelmetalle und Diamanten sind. Entlang der Straßen wie der Waterfalls-Route entdecken Reisende beeindruckende Landschaften.

Die Alexandra Wasserfälle.

Zu erreichen mit dem
Wohnmobil.
Fotos: fastenyourseatbelts

Da gibt es zum Beispiel das UNESCO Weltkulturerbe „Wood Buffalo National Park“ mit etwa 3500 wildlebenden Büffeln, den nahezu unbekannten Nahanni National Park, das Tal des Mackenzie-Rivers oder die Bergwelt am legendären Alaska-Highway.

Die Route führt von Edmonton in Alberta bis nach Yellowknife, der Hauptstadt am Großen Sklavensee sowie Zentrum des nordamerikanischen Diamantenhandels, und zurück nach Calgary. Das zweitgrößte Territorium Kanadas steht für Kontraste: das traditionelle Leben der Ureinwohner auf dem Land und die pulsierende Stadt, Taiga und Tundra sowie beeindruckende Schauspiele der Natur am Boden und am Himmel.

Mit etwas Glück erleben Reisende leuchtende Nächte: Aurora Borealis, Nordlichter. Auf dem Mackenzie-, dem Liard- und dem Alaska-Highway geht es durch das nördliche Alberta, das nördliche British Columbia und die Northwest Territories.

Die Reise in Kanadas Norden führt über die Deh-Cho-Route. Deh-Cho bedeutet „großer Fluss“ und ist der Name der Ureinwohner für den Mackenzie-River: Der längste Fluss Kanadas zieht sich vom Großen Sklavensee nordwärts bis zum arktischen Ozean und trägt rund ein Viertel des Wassers Kanadas mit sich.

Diese Region zählt zu den Gegenden, in denen sehr wenig Touristen zu finden sind. Die Straßen sind zum Teil Schotterpisten und gewährleisten einen intensiven Einblick in die Lebensart des rauen Nordens. Der Mackenzie-Highway überquert zum Beispiel den 60. Breitengrad und führt nach Yellowknife.

Für experimentierfreudige Gourmets bietet sich Gelegenheit in einem der indianischen Dörfer nordische Spezialitäten wie Karibu- oder Moschusochsenfleisch zu probieren. Der Nahanni National Park, der ebenfalls zum Weltkulturerbe gehört, beheimatet unter anderem die Virginia Falls, die doppelt so hoch sind wie die Niagara-Fälle. Aufgrund der abgelegenen Lage des Parks zählt er mit seinen bis zu 1500 Meter hohen Felswänden zu den kanadischen Geheimtipps: Pro Jahr kommen nur circa 500 Besucher.